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Matthias Blumhagen
Ich schaue schaue nur zu
schau zu wie ein Fotograf
wie ein Idiot: …
Uwe Kolbe |
Guardo io guardo soltanto
guardo come un fotografo
come un idiota: …
Uwe Kolbe |
1951 |
Nato a Dresda nel 1951. |
1970 |
Accademia di Belle Arti di Dresda. |
1975 |
Diploma di scenografo.
Attivitá teatrale per alcuni anni. |
1981 |
Libera professione. Spedalitá: Fotografo, progetti grafici, restauratore,
ideazione di mostre, testi occasionali per pittura e fotografia. |
1983 |
Pratica della fotografia come autodidatta,
spezialmente estampi contatti del formato maggiore.
Mostre singolari fino al 2002. |
2003 |
Accademia di Belle Arti di Dresda, direzione del laboratorio di fotografia.
Acquisto di singole opere da collezioni pubbliche e private. |
ANFÄNGE
1951 geboren in Dresden-Loschwitz.
Schule und Jugend in Schwerin, Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), Jena.
1970 Abitur in Jena.
STUDIUM 1970 – 75 Hochschule für Bildende Künste Dresden.
Diplom als Bühnenbildner.
Theaterarbeit bis 1981 in Frankfurt/Oder, Potsdam und Berlin.
seit 1981 freiberuflich in verschiedenen Tätigkeiten.
Photographie seit der Studienzeit autodidaktisch.
seit 1983 zunehmend bildnerische Originale.
TÄTIGKEITEN
Photograph, Restaurator, Grafik-Entwerfer, Aussstellungsgestalter
AUSSTELLUNGEN seit 1985 u.a. in Dresden, Berlin, Halle/Saale, Bautzen, Zgorželec (Pl)
Ankäufe einzelner Arbeiten in öffentliche und private Sammlungen.
AKTUELL
HfBK Dresden, Werkstattleiter Lichtbild · Fotografie.
ORIGINALE
Die ausgestellten Arbeiten sind Photo-Tintendrucke von Original-Bilddateien.
VERÖFFENTLICHUNGEN
Katalog Leonhardi-Museum Dresden-Loschwitz 1996
Rezensionen und Beiträge 1988 – 2002
www.lichtbildraum.net
Sujets, die schnelle Reaktionen erfordern, sind seine Sache nicht. Am Unmittelbaren, an rasch vergehenden Momenten scheint ihm wenig zu liegen.
Vielleicht auch, weil Blumhagen beim Arbeiten lieber allein bleibt, mit sich,
mit der Kamera und den Ideen; oder, weil er ein Mensch der Kontemplation
ist, des Sich-Versenkens.
Blumhagen zelebriert eine Idee von Fotografie: »Fotografieren, was eigentlich nicht zu fotografieren ist. Dort noch ein Bild gewinnen, wo das Spiel
der schwarzweißen Mittel eigentlich bis an sein Ende ausgereizt scheint«,
sagt der bekennende Liebhaber der Farbe Grau.
Ein Blinzeln ins Gegenlicht des Unmöglichen.
Grit Mocci, 2002
Der Betrachter muß bereit sein, sich in die Bilderwelt hineinzubegeben, sie
reißt ihn nicht an sich. Der subtile Reiz liegt in der fast elegischen Stille. Die
Objekte beginnen sich zu entmaterialisieren und fungieren in veränderlichen Konstellationen wie Schwebstoffe einer geträumten Situation in der
Erinnerung.
(…) Das abgegrenzte Themenrepertoire und die in ihrer Grundanlage
gänzlich unspektakulären Motive offenbaren bei eingehender Betrachtung
ein ausgereiftes Formenspiel innerhalb einer Konstruktion, die mit kalkulierter Kontrastwirkung zwischen einzelnen Körpern, Flächen und Akzenten
delikate optische Wirkungen einbezieht.
Günter Schreiber, 2002
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